{"id":382,"date":"2023-09-07T17:15:28","date_gmt":"2023-09-07T15:15:28","guid":{"rendered":"https:\/\/alumni-hsaka.net\/?p=382"},"modified":"2024-10-30T21:05:02","modified_gmt":"2024-10-30T20:05:02","slug":"gemeinschaft-vielseitigkeit-begeisterung-und-ein-paar-ohrwurmer-gabs-auch-dazu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alumni-hsaka.net\/?p=382","title":{"rendered":"Gemeinschaft, Vielseitigkeit, Begeisterung - und ein paar Ohrw\u00fcrmer gab's auch dazu\u00a0"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-vk-image-photoFrame\">\n<figure class=\"aligncenter size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/alumni-hsaka.net\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_8203-edited-300x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-416\" srcset=\"https:\/\/alumni-hsaka.net\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_8203-edited-300x300.jpg 300w, https:\/\/alumni-hsaka.net\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_8203-edited-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/alumni-hsaka.net\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_8203-edited-150x150.jpg 150w, https:\/\/alumni-hsaka.net\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_8203-edited-768x768.jpg 768w, https:\/\/alumni-hsaka.net\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_8203-edited-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/alumni-hsaka.net\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/IMG_8203-edited-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Ein Einblick in die Mittelstufenakademie von Katharina Kraus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Einmal tief durchatmen. Ein und aus. Kurz ankommen. Ich lasse meinen Blick durch den kleinen Raum wandern, \u00fcber die mir so vertraute Einrichtung und mein noch unge\u00f6ffnetes Gep\u00e4ck. Ich trete ans Fenster und \u00f6ffne es, blicke hinab auf das Werkstattgeb\u00e4ude und die Lagerfeuerstelle. Es ist ruhig. So kurz vor dem Mittagessen befinden sich die Burgbewohner*innen noch in ihren Kursen. Nicht mehr lange, dann wird es l\u00e4uten. Ein kleines L\u00e4cheln schleicht sich auf meine Lippen und der nerv\u00f6se Knoten in meiner Magengegend l\u00f6st sich ein wenig angesichts der Vorfreude und Neugier, die mich fast pl\u00f6tzlich \u00fcberkommt. Ich bin wieder hier. Auf Burg F\u00fcrsteneck. Ich greife meinen Zimmerschl\u00fcssel und \u00f6ffne die T\u00fcr. Los gehts.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>So ungef\u00e4hr liefen die ersten Minuten meines diesj\u00e4hrigen Besuchs auf der Mittelstufenakademie ab (Spoiler: es&nbsp; folgten sehr viele Umarmungen), nachdem Eva mich nach einer rasanten Fahrt von H\u00fcnfeld aus in meinem Zimmer f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage abgesetzt hatte und sich dann mit einem schnellen \u201ebis sp\u00e4ter\u201c verabschiedete - man hat ja schlie\u00dflich viel zu tun w\u00e4hrend so einer Akademie&nbsp; und die Mittagspause ist wertvolle Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich selbst habe als Sch\u00fclerin nur die Oberstufenakademie erlebt und war sehr dankbar f\u00fcr die Gelegenheit, jetzt mehrere Tage in das Geschehen w\u00e4hrend der Mittelstufe eintauchen zu k\u00f6nnen. Jede Person im HSAKA-Kontext kennt es vermutlich: Erz\u00e4hlungen sind eine Sache, das Erleben eine andere. Und so begannen einige sehr vollgepackte Tage, deren Eindr\u00fccke ich euch im Folgenden etwas n\u00e4her bringen m\u00f6chte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund meiner HSAKA-Erfahrung war ich davon ausgegangen, dass mich so schnell nichts mehr wird \u00fcberraschen k\u00f6nnen. Immerhin wusste ich bereits, dass ich auf eine Gruppe sehr motivierter, begeisterungsf\u00e4higer und kreativer Menschen treffen w\u00fcrde, die in einer vergleichsweise sehr kurzen Zeit eine Vielzahl von Projekten auf die Beine stellen werden. Dennoch haben mich die jungen Sch\u00fcler*innen, gerade am ersten Abend, wirklich kalt erwischt. Ich erhielt im Rahmen eines Werkstattabends direkt Einblicke in die Arbeit aller Hauptkurse. Und sei es die Anfangspr\u00e4sentation des Kurses Kunst &amp; Kultur zum Thema Scheitern, auf die ein sehr ernsthaftes Feedback der anderen Sch\u00fcler*innen folgte, ein interaktives Auseinandersetzen mit Abwehrstrategien mit einer Teilnehmerin des Psychologie Kurses oder die detaillierten Plakate und Darstellungen aller Kurse, eines wurde schnell deutlich: Hier wurde mit einer Ernsthaftigkeit, wissenschaftlicher Akribie und Tiefe gearbeitet, die mich sehr beeindruckt und zugegebenerma\u00dfen ein kleines bisschen \u00fcberrascht hat. Meine eigene \u00dcberraschung hat mich im Nachhinein doch etwas verwundert. Hatte ich etwa im Vorfeld aufgrund des jungen Alters der Teilnehmenden doch geringere Erwartungen? Falls dem so war, so wurden diese jedenfalls nach k\u00fcrzester Zeit \u00fcberschrieben. Und ich sch\u00e4me mich auch nicht darin zuzugeben, dass ich teilweise den Sch\u00fcler*innen in naturwissenschaftlichen Erl\u00e4uterungen nicht mehr folgen konnte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich beschr\u00e4nkte sich dieser Eifer nicht auf die Hauptkurse. Auch w\u00e4hrend des Wahlkurses Tanz z.B., dem ich eine ganze Sitzung zugeschaut habe, konnte ich eine unfassbare Einsatzbereitschaft und Liebe zum Detail beobachten. Es wurde die genaue Positionierung von Arm und Schulter herausgearbeitet und immer wieder um Korrektur gebeten.&nbsp; Und wie man Sch\u00fcler*innen dazu bewegen kann, freiwillig jeden Tag zu Planken, ist mir pers\u00f6nlich ohnehin ein R\u00e4tsel. Aber dazu kommentierte Max w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation f\u00fcr die Eltern am G\u00e4stevormittag: \u201eMit (fehlender) Motivation hatten wir kein Problem, die Sch\u00fcler*innen kamen schon so.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche Motivation braucht es wohl auch, um die Mammutaufgabe, w\u00e4hrend der Akademie Zeit einen eigenen, vor Content spr\u00fchenden Blog zu launchen, bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen, so wie es der Wahlkurs Blogging und Netzjournalismus getan hat. Als ich w\u00e4hrend der Kurszeit durch die Redaktion schlenderte, wurde von meiner Anwesenheit gar keine Notiz genommen, so vertieft waren die Sch\u00fcler*innen in das Arbeiten an ihren Artikeln und Interviews. Erst als Sophie auf die G\u00e4ste aufmerksam machte, wurden die Blicke von den Laptops losgeeist. Nur f\u00fcr einen kurzen Blick, versteht sich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Lernen auf Augenh\u00f6he wurde gro\u00dfgeschrieben. Ich durfte beobachten, wie sich die Sch\u00fcler*innen in ihrer interdisziplin\u00e4ren Projektphase mit Elan eigenst\u00e4ndig und emsig ihren komplett selbst geplanten Arbeiten widmeten, w\u00e4hrend ich mit einer Johannisbeer-Limonade (das reduzierte Sortiment der Getr\u00e4nke K\u00fchlschr\u00e4nke wurde geb\u00fchrend betrauert) im Aquarium sa\u00df und mal kurz entspannte. Diese Motivation, mit der die Sch\u00fcler*innen arbeiteten und diskutierten, ist das beste Beispiel daf\u00fcr, was der gesch\u00fctzte Raum der Akademie bewirkt: Er weckt den Mut, Dinge auszuprobieren, und das Vertrauen darin, das auch nicht jedes Projekt in einem \u201eperfekten\u201c Ergebnis enden muss, um daraus etwas mitnehmen zu k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht f\u00fchrte auch nicht zuletzt dieses freie, gemeinsame Arbeiten zu einer starken, sofort sp\u00fcrbaren Gemeinschaft unter den Sch\u00fcler*innen. Ich musste mich beinahe daran erinnern, dass diese Gruppe erst seit einer knappen Woche so bestand und nicht schon um einiges l\u00e4nger.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Team wirkte auf mich wie eine vertraute Einheit, die mit einer gro\u00dfen Freude an der gemeinsamen Arbeit mit den Sch\u00fcler*innen zur Tat schritt und mit Stolz deren Erfolge verfolgte. Die Art des Umgangs miteinander und mit den Sch\u00fcler*innen sorgte f\u00fcr die positive, produktive und der Akademie so eigene, besondere, fast magische Atmosph\u00e4re, die man, so ehrlich muss ich an der Stelle sein, mit Worten kaum hinreichend beschreiben kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich aber tun kann, ist danke sagen: f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, diese Atmosph\u00e4re erleben zu d\u00fcrfen, und vor allem f\u00fcr die herzliche Aufnahme w\u00e4hrend meines Besuchs. Es hat mich sehr gefreut, direkt mit eingebunden zu werden, mitsingen und -tanzen zu k\u00f6nnen (besonderer Dank gilt an dieser Stelle Eva und Max, der Discofox Song l\u00e4uft in meinem Kopf in Dauerschleife, nicht zu vergessen die Melodie des Belgian Dance) und die Vorbereitungen f\u00fcr den G\u00e4stevormittag ein wenig unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich steigerte sich meine Freude w\u00e4hrend dieses letzten Tages jedes Mal weiter, wenn ein*e Sch\u00fcler*in mit einem ausgef\u00fcllten Beitrittsformular auf mich zukam. So ging es dann ersch\u00f6pft, aber mit ganz vielen sch\u00f6nen Eindr\u00fccken im Gep\u00e4ck, wieder nach Hause.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und falls es noch nicht deutlich genug wurde, noch einmal kurz und knapp zum Abschluss: Die Mittelstufenakademie ist einfach gro\u00dfartig.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Einblick in die Mittelstufenakademie von Katharina Kraus. Einmal tief durchatmen. Ein und aus. Kurz ankommen. 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